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Karrieresprung hin zur HR Managerin Österreich

Karrieresprung hin zur HR Managerin Österreich

9.02.2019

Sie haben sich für eine postgraduale Ausbildung bei der SMBS entschieden. Sie haben sich zuvor sicher eingehend über weitere Anbieter und andere Programme informiert. Warum wählten Sie gerade die SMBS? Was waren Ihre Entscheidungskriterien? (Marktposition, Wettbewerbsvergleich, USP) Definieren Sie bitte Ihre Ziele zu Beginn des Studiengangs und Evaluieren diese kurz.

 Bereits von 2010 – 2012 habe ich meinen Master in Management auf der SMBS erfolgreich absolviert. Im Laufe meiner neuen beruflichen Herausforderung als HR Managerin in einem international agierenden uns sehr stark wachsendem Unternehmen, wird man tagtäglich vor neue Herausforderungen gestellt bzw. ist mit komplexen HR Themen befasst. Darüber hinaus bin ich nicht nur mit meinen eigenen lokalen HR Themen beschäftigt, sondern sehr stark in Entscheidungen die den Erfolg des Unternehmens ausmachen und natürlich auch in die Themen, welche die Unternehmensstrategie beeinflussen mit eingebunden, dies auch auf globaler Ebene. Weiters verantwortet man auch die einen oder anderen internationalen Projekte im Rahmen eines Pilots. Um diesen Herausforderungen auch Stand halten zu können, reifte der Wunsch nach Weiterbildung heran, und für mich war klar, dass es auf jeden Fall ein MBA im HR Management sein soll. Als die SMBS im Jahr 2017 das erste Mal diesen MBA HRM Lehrgang anbot, überlegte ich nicht lange und entschied mich für den Aufbau Lehrgang einzuschreiben. Zumal ich auch meine Zeit des MIM sehr positiv in Erinnerung habe.

  

Die SMBS organisiert den Studiengang in komprimierten Wochen-Modulen bzw. WE-Modulen. Wie viel Vor- und Nachbearbeitung fällt an? Wie konnten Sie es mit Ihren beruflichen Anforderungen in Einklang bringen? Hat Ihr Arbeitgeber Sie darin unterstützt (finanziell, organisatorisch, ideell usw.)?

Ich habe mich für die komprimierten Wochen-Module entschieden. Aufgrund der Ausbildung zum MIM wusste ich, dass es bei einem 40 Stunden Job es kräftezerrend sein kann, jeden Freitag und Samstag auf die Uni zu gehen, weil man einfach weniger Zeit für seine Familie, Erledigungen, Haushalt etc. hat. Daher erschien mir für den MBA das Wochenmodul als die bessere Wahl. Man hat zwar nach den Vorlesungen auch am Abend nicht immer seine gewünschten Erholungspausen, aber zumindest an den Wochenenden kann man es sich besser einteilen. Bei der Ausbildung zum MBA hat mich mein derzeitiger Arbeitgeber dabei sehr gut unterstütz, so dass er es mir ermöglicht, Überstunden für die Zeit an der die Uni aufzubauen, so dass ich mir nicht für sämtliche Module Urlaub nehmen musste. Die Ausbildung habe ich mir selber finanziert da ich nicht von der Firma abhängig sein wollte. Allerdings sind solche Ausbildungsmaßnahmen und alle dazugehörigen Aufwände von der Steuer absetzbar.

 

 Welche Vorteile sehen Sie im Nachhinein im Titel MBA? Was war für Sie persönlich der Nutzen/Benefit? Welche Tools/Inhalte können Sie in Ihrer direkten Arbeit verwenden?

Mir persönlich half er mir in meiner beruflichen Karriere in unserem Unternehmen weiter. So verantworte ich nicht mehr nur die HR Abteilung in unserer Vertriebszentrale in Salzburg, sondern nunmehr auch in Wien. Also ein Karrieresprung hin zur HR Managerin Österreich. Zudem ist der MBA Titel weltweit bekannter und anerkannter Titel, der nicht nur für Kompetenz im Bereich Management steht, sondern auch in interkultureller Kompetenz. Er zeugt von einer gewissen Offenheit (auch in Bezug auf Willen zur Weiterentwicklung- und Bildung oder gegenüber verschiedener Kulturen und dem Networking) und Belastbarkeit der Person.

Meine Kollegen egal ob in Genf oder Miami (Fort Lauderdale), South Africa wissen, welche Herausforderung so eine Ausbildung für einem bedeutet, aber welcher Mehrwert sich daraus ergibt, zumal die Qualität eines MBA Studiums nicht einem gewöhnlichem Lehrgang entspricht. Ein großer Vorteil in dieser Ausbildung ergibt sich auch ganz klar aus dem Mix der Theorie und Praxis. Auch meine Master Thesis konnte ich auf unseren Betrieb und meinen Bedürfnissen abgestimmt verfassen. Sämtliche Themen und Inhalte waren so bereichernd, dass ich nicht sagen kann, dass ein bestimmtes Thema/Tool mir besonders gut in meiner derzeitigen Arbeit weiterhilft. Einfach meine persönliche und fachliche Weiterentwicklung aufgrund des MBA ergeben den Benefit.

 

Welche Themen/Referenten sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben und warum? Woraus konnten Sie am meisten Erfolg schlagen?

Ich kann nicht sagen, welche Referenten oder Themen besonders in Erinnerung blieben, da ich alle sehr positiv und prägende empfunden habe. Alle Themen waren in irgendeiner Art und Weise interessant. Auch wenn man in einigen schon tiefer eingetaucht ist, wurde man dazu angeregt Alt bewährtes auch neu überdenken. Ein besonderer Mehrwert stellt für mich einfach dar, dass ich so viele interessante Personen kennen gelernt habe und sie es mir ermöglichten einen Einblick in deren Geschäft zu bekommen, zu vergleichen was gut oder schlecht läuft, neuen Input zu bekommen und sich auszutauschen. Mein Wissen hat sich dadurch erheblich erweitert.

 

Bestehen noch Bekanntschaften/Netzwerke aus Ihrer SMBS Studienzeit (KommilitonInnen, Kooperationspartner, ReferentInnen, Präsidium)?

Bereits durch die Ausbildung zum MIM hatte ich das Glück eine sehr innige Freundschaft zu einer Mitstudentin aufzubauen, die bis heute anhält. Auch aufgrund dem Austausch mit ihr, habe ich mich schlussendlich dazu entschlossen, die Ausbildung zum MBA gemeinsam mit ihr anzutreten. Auch im Kurs hatte ich die Möglichkeit wieder neue interessante Kontakte zu knüpfen. Unsere Gruppe versucht auch stets sich in regelmäßigen Abständen zu treffen. Einer wichtigsten Wegleiter – als Mentor gesehen – ist seit dem MIM auch Herr Mag. Dr. Andreas Wieland, welcher mich auch beim MBA bei der Master Thesis super betreute und unterstütze.

 

Wenn Sie sich die Ausbildung noch einmal vergegenwärtigen: Was waren die beeindruckendsten Erlebnisse?

Ganz klar Toronto (das Wirtschaftszentrum Kanadas und Land der Einwandere ergo verschiedener Kulturen) und Washington (der Bundes- und Regierungssitz der USA, das Macht und Wirtschaftszentrum der Welt). Ich kann diese beiden Auslandsreisen und Aufenthalte nur mit besten Gewissen empfehlen. Nicht nur in Bezug auf die Inhalte in den Lehrveranstaltung, sondern auch weil man sich vor allem in seiner Sozialkompetenz weiterentwickelt. Die verschiedenen Kulturen und Ansichten der Länder, Einblicke in deren Abläufe in der Geschäftswelt – einfach faszinierend! Aber auch seine Englischkenntnisse verbessert und vertieft. Der Mix aus den verschiedensten aktuellen HR Themen, aber auch den TOP Referenten, hat es besonders spannend gemacht.

 

Wie war es wieder auf der „Schulbank“ zu sitzen? Manche Aufgaben sind in Gruppenarbeit zu erledigen – wie haben Sie die Zusammenarbeit empfunden?

Nicht so schwierig wie vielleicht angenommen. Jeder half einem anderen, jeder hat seine Kompetenzen die sich gut mit denen der anderen Mitstreiter gut ergänzen. Die Zusammenarbeit war angenehm und bereichernd.

 

Ihre Kollegin möchte eine MBA-Ausbildung absolvieren? Warum sollte sie sich dafür entscheiden, was spricht dagegen? Würden Sie als Arbeitgeber sie darin unterstützen?

Ich empfehle die Ausbildung einem jeden HR Kollegen, Führungskraft uneingeschränkt weiter.

 

Zum Abschluss:

Bitte benoten Sie die Ausbildung der SMBS nach Schulnoten (1 bis 5; sehr gut bis nicht genügend) und begründen Sie kurz Ihre Einstufung.

1 – sehr praxisnah, international, obwohl Schwerpunkt HR auch Ansätze aus dem General Management