Prozesse durch Benchmarking am Markt erfolgreich optimieren

Prozesse durch Benchmarking am Markt erfolgreich optimieren

17.01.2018

Die Unternehmensstrukturen sind über die Jahre kontinuierlich gewachsen, Prozessmanagement gab es zu Gründerzeit des Unternehmens nicht, Abläufe werden dementsprechend nach Erfahrungswerten und abteilungsinternen Richtlinien gehanhabt, Schattenprozess existieren – ganz klar, in diesem Betrieb ist es notwendig professionelles Prozessmanagement einzuführen und Standardprozesse zu gestalten und optimieren.

Welche Herangehensweise hier grundsätzlich zu verfolgen ist, haben die Studierenden des MBAs „Projekt- und Prozessmanagement“ bereits in ihrem letzten Modul in St. Gallen intensiv diskutiert. Das Modul „Komplexe Projekte und Prozesse“, welches derzeit in Salzburg stattfindet, verfeinert dieses Wissen um einen weiteren Schritte. „Nur wer weiß, was am Markt funktioniert und wie Best Practices aussehen, kann durch eine entsprechend Optimierung der Prozesse einen wichtigen Wettbewerbsvorteil am Markt erlangen“, so Prof. Dr, Thomas Friedli, Professor für Produktionsmanagement an der renommierten Universität St. Gallen.

Neben dem Prozessmanagement in Zeiten der Digitalisierung ist somit das Benchmarking von Prozessen ein Hauptthema, welches er in diesem Modul lehrt.

Beim Benchmarking von Prozessen werden die angewandten Geschäftsprozesse zwischen Unternehmen verglichen. Existierende Lösungen aus allen Branchen können bei dieser Methode untersucht und die Möglichkeiten einer Anpassung auf die eigenen Prozesse geprüft werden. Eine Herausforderung des Prozess-Benchmarking liegt dabei in der Überprüfung der Ähnlichkeit von Prozessen und der Ausarbeitung von Voraussetzungen, um solchermaßen als ähnlich identifizierte Prozesse vergleichbar zu machen. Durch den Vergleich der eigenen Prozesse mit denen der Benchmarking-Partner können innovative Lösungen zur Gestaltung von Geschäftsprozessen gefunden werden. Voraussetzung ist, dass die zu untersuchenden Prozesse präzise definiert, geeignet strukturiert und anhand relevanter Metriken quantifiziert werden. Die Metriken bilden dabei die Grundlage für den Vergleich. Anschließend findet ein Transfer von Fremdwissen in das eigene Systemwissen statt.

In Prof. Friedlis MBA Seminar fanden die Teilnehmer ausreichend Möglichkeit, die gelernten Tools auf das eigene Unternehmensumfeld anzuwenden.

Alle weiteren Informationen zum Exec. MBA-Studium „Projekt- und Prozessmanagement“ unter: https://www.smbs.at/studium/mba/projekt-prozessmanagement/